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Quartiersmanagement

Der Aufbau selbsttragender und nachhaltig wirksamer Akteursstrukturen sowie die Aktivierung, Beteiligung, Unterstützung und Vernetzung von Bewohnern und lokalen Institutionen gehören zum Hauptanliegen des Programms Soziale Stadt. Eine entsprechend zentrale Rolle spielt das Quartiersmanagement, das in der Gebietskulisse Ende 2008 eingerichtet wurde und seinen Sitz im MehrGenerationenHaus MIKADO hat. Träger ist die Stiftung SPI, Niederlassung Brandenburg Süd-Ost.

Die bisherigen Aktivitäten des Quartiersmanagements waren breit gefächert und umfassten u.a.:

- Einbeziehung der Bewohner in die Gestaltungsprozesse zur Verbesserung des Wohnumfeldes

und des Zusammenlebens

- Vernetzung der Akteure

- Öffentlichkeitsarbeit

- Initiierung und Begleitung von kleinteiligen Projekten

- Gremienarbeit

- Bürgerberatung

- Verwaltung des Quartierfonds zur Finanzierung kleinteiliger Projekte.

 

Das Quartiersmanagement fördert die „Hilfe zur Selbsthilfe“, indem es informiert, berät und unterstützt, indem es Wege aufzeigt, motiviert, Ideen sammelt, Partner zusammenbringt, Umsetzungen begleitet und hilft, Finanzierungen zu organisieren. Von der Vielzahl der Projekte, die ohne das Engagement des Quartiersmanagements nicht zustande gekommen wären, seien beispielhaft die zweimal pro Jahr erscheinende Quartierszeitschrift „Wir im Quartier“, der in Kooperation mit Partnern aus Frankfurt (Oder) und Słubice alljährliche Lebendige Adventskalender und das sich wachsenden Zuspruchs erfreuende Fest der Nachbarn genannt.

Zur Steigerung des Bekanntheitsgrades wurden von Beginn an vielfältige Maßnahmen ergriffen. Im Jahr 2011 wurde z.B. die Quartiershomepage aufgebaut, die seither regelmäßig gepflegt wird. Seit August 2011 verfügt das Quartiersmanagement zudem über eine Facebook-Seite, die kontinuierlich die Aktivitäten der Einrichtung sowie anderer Akteur im Quartier dokumentiert. Drei Mal in der Woche können Interessierte die Sprechstunden des Quartiersmanagements wahrnehmen.

Das Quartiersmanagement initiierte im Januar 2011 die Gründung des Stadtteilforums Mitte und hat seitdem gemeinsam mit dem Sanierungsbeauftragten für die "Ehemalige Altstadt" die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung inne (siehe unten). Eine wichtige Aufgabe ist darüber hinaus die Betreuung des Quartiersfonds.

Aktuell ist das Quartiersmanagement in etwa 20 Netzwerken, Arbeitsgruppen, Initiativen und Projekten verschiedener Ausrichtung vertreten. Die thematische Bandbreite reicht von der Gestaltung des Lebens- und Wohnumfeldes über Bildungspolitik, Wirtschaftsförderung und Interkulturalität bis zur Fördermittelvergabe.

Durch die Einrichtung des Quartiersmanagements wurde das Gemeinwesen in der Gebietskulisse (und darüber hinaus) nachhaltig gestärkt, eine erhöhte Vernetzung unter den Quartiersakteuren ermöglicht sowie ein umfassendes Wissen zu Fördermöglichkeiten und der Realisierung von stadtbezogenen Projekten vermittelt. Letzteres wird unter anderem an der stetig gewachsenen Zahl von Quartiersfonds-Projekten deutlich. Die umfassende Öffentlichkeitsarbeit hat dazu beigetragen, dass das Gebiet deutlich positiver wahrgenommen wird und die Bewohner sich mehr als zuvor mit diesem identifizieren. Darüber hinaus wurden durch das engagierte Wirken des Quartiersmanagements auch die drei anderen Stadtteilgremien – die Stadtteilkonferenzen Nord, Süd und Neuberesinchen – gestärkt.

Die Erfahrungen zeigen allerdings, dass die Beteiligung der Bürger in Frankfurt (Oder), deren Dialog mit der Verwaltung und das Projektmanagement der lokalen Akteure noch lange keine Selbstläufer und weiterhin auf die fachliche Begleitung durch das Quartiersmanagement angewiesen sind. Mühsam aufgebaute Netzwerke und bürgergesellschaftliche Initiativen würden sich ohne weitere professionelle Begleitung mit hoher Wahrscheinlichkeit auflösen.

Das Quartiersmanagement hat in den zurückliegenden Jahren eine qualitativ hochwertige Arbeit geleistet, die unverzichtbar für die Gebietskulisse ist und positiv auf die Gesamtstadt ausstrahlt. Seit dem Start Ende 2008 hat das Quartiersmanagement zur Finanzierung der Personal- und Sachkosten Mittel aus dem Regelprogramm der Sozialen Stadt in Höhe von ca. 45.000 € pro Jahr erhalten.

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