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Grundschule Mitte - Umbau / Sanierung Horthaus

Die Sanierung, Erweiterung und Aufwertung des ehemaligen Friedrichs-Gymnasiums und neuen Standortes der Grundschule Mitte in der Gubener Straße war eines der bislang umfangreichsten und wichtigsten investiven Vorhaben in der Gebietskulisse „Innenstadt-Beresinchen“.

Ein Baustein war die grundlegende Modernisierung und Instandsetzung des ehemaligen Direktorenhauses sowie dessen Umbau und Erweiterung zum Horthaus der Grundschule Mitte. Die Maßnahme wurde in zwei Bauabschnitten zwischen 2008 und 2013 realisiert. Dafür wurden aus dem Regelprogramm der Sozialen Stadt Fördermittel in Höhe von insgesamt ca. 1.293.000 € bereitgestellt.

Ziel des Projektes waren die nachhaltige Verbesserung der Unterrichts- und Lernbedingungen für die Kinder sowie die Bündelung der Schul- und Freizeitgestaltung an einem Standort. Dazu wurden in dem zweigeschossigen, denkmalgeschützten Ziegelbau an der Nordseite des Schulgeländes die Spiel-, Kreativ- und Bastelräume für die Hortkinder untergebracht. Weitere Räume im angrenzenden Schulgebäude werden für die Hausaufgabenerledigung sowie für Schul- und Lernübungen nach dem regulären Unterricht genutzt.

Vor Beginn der Bauarbeiten stand die ehemalige Direktorenvilla etliche Jahre leer. Ihr baulicher Zustand war zuletzt dementsprechend desolat. Der 1. Bauabschnitt umfasste notwendige Holz-, Bautenschutz- und Abbruchmaßnahmen; der 2. Bauabschnitt die nachfolgende Sanierung sowie den Ausbau und die Erweiterung des Gebäudes. Die heutige Nutzfläche umfasst etwa 790 m².

Sowohl der Hort als auch die Grundschule Mitte insgesamt erfreuen sich in baulicher und pädagogischer Hinsicht großer Beliebtheit und Ausstrahlungskraft. Dadurch hat sich die Schule zu einem lebendigen Zentrum des umliegenden Stadtteils, der Gubener Vorstadt, entwickelt. Diese Tatsache ist jedoch vereinzelt auch mit Konflikten verbunden, da sich zuletzt Anwohner wiederholt und medienwirksam über den „Lärm“ spielender Kinder beschwert haben. Handlungsbedarf besteht demzufolge in Bezug auf den Dialog zwischen Schule, Hort und Stadtteil sowie die Sensibilisierung der Nachbarschaft, dass (spielende) Kinder ein selbstverständlicher Teil jedes funktionierenden Quartiers sind bzw. sein sollten.

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