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Deutsch-Polnische Jugendbegegnungen

Die Städte Frankfurt (Oder) und Słubice können dank ihrer räumlichen Nähe zueinander sowie der vielfältigen Verflechtungen zwischen beiden Stadträumen die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft besser meistern, indem sie auf allen Ebenen zielgerichtet und partnerschaftlich miteinander kooperieren. Wesentliche Elemente dafür sind das Erlernen der Nachbarsprache möglichst bereits ab dem frühen Kindesalter sowie der Ausbau der Fremdsprachenkompetenz aller Bewohner.

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass insbesondere die Kooperation mit der Institution Schule ermöglicht, einen geeigneten kontinuierlichen und verbindlichen Rahmen für einen gewinnbringenden interkulturellen Austausch zu bieten. Aufgrund dessen sollen als Projektidee „Deutsch-Polnische Jugendbegegnungen“ auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit deutschen und polnischen Klassen bzw. Kursen ausgerichtet werden. Zielgruppe des Projektes sind dementsprechend alle Schüler aus Frankfurt (Oder) und Słubice.

Für die Projektträgerschaft kommen Träger der Jugendhilfe und andere sozio-kulturelle Einrichtungen mit deutsch-polnischem Fokus in Frage. Die Entscheidung soll im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens fallen.

Die Projektziele lassen sich wie folgt formulieren:

- Kennenlernen und Austausch von deutschen und polnischen Jugendlichen

- Wissensvermittlung zum Leben und Alltag im Nachbarland

- Abbau von gegenseitigen Vorbehalten / Vorurteilen

- Förderung sprachlicher und interkultureller Kompetenzen durch persönliche Kontakte

- Förderung von Vielfalt, Demokratie und Toleranz.

 

Das Projekt lässt sich dem „Leitbildbereich III: Bildungs- und Kulturstadt mit internationalem Anspruch und hoher Lebensqualität“ des INSEK zuordnen. Darin ist ein „vielschichtiges und breit aufgestelltes Kulturangebot mit grenzüberschreitender Ausstrahlung“ als eines der Entwicklungsziele formuliert. Ferner ist die Ableitung aus dem INSEK durch die Zuordnung zum Zentralen Vorhaben 2d „Verbesserung der interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen“ gegeben.

Im Rahmen der Umsetzung sind folgende Aktivitäten denkbar:

- gemeinsame Kurse deutscher und polnischer Klassen

- spielerisches Erlernen der jeweils anderen Sprache z.B. durch Sprachtandems

- gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge in der Doppelstadt

- Besuche von Gedenkstätten und Reflexionseinheiten u.a. zum Thema Menschenrechte

- Kleingruppenarbeit zu unterschiedlichen Themen wie z.B. Sport, Kultur, Freizeit; gemeinsame Präsentation der Ergebnisse

- gemeinsame Projekte mit hoher Jugendbeteiligung zur demokratischen Teilhabe z.B. Erstellung einer gemeinsamen Broschüre, gemeinsame Gestaltung eines Platzes, kleinteilige Herstellung einer Kommunikations-/ Freizeitanlage, künstlerische Workshops zur Verschönerung des Wohnumfeldes.

Die in diesem Zusammenhang anfallenden Sachkosten in Höhe von voraussichtlich 36.000 € sollen aus Mitteln des Programms Soziale Stadt finanziert werden. Um die Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten, sollen mittelfristig Strukturen aufgebaut werden, die eine Fortführung im Rahmen vorhandener Regelstrukturen ermöglichen.

Der Erfolg des Projektes soll u.a. anhand der Anzahl der Teilnehmer und begleiteten Gruppen, der Exkursionen, der Kooperationspartner sowie einer Einschätzung der Kursleiter zur Entwicklung der interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen der Teilnehmer gemessen werden.

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