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Medienkabinett

Zu den Schlüsselmaßnahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes 2007 gehörte ein unter dem Titel „E-Schools – strukturierte Verkabelung und digitale Vernetzung von Schulen“ geführtes Projekt zur Schaffung der baulich-technischen Voraussetzung für ein E-Learning-System an Frankfurter Schulen, insbesondere an den Gymnasien, dem Oberstufenzentrum und der Sportschule.

Die strukturierte Verkabelung schafft die technische Infrastruktur für computerunterstütztes, kooperatives Lernen und sichert die langfristige Tragfähigkeit der weiterführenden Schulen. Sie ermöglicht den Aufbau eines Netzwerkes von Schulen und deren Kooperationspartnern. Sie schafft Grundlagen für die qualitative Verbesserung der Schulausbildung und trägt damit mittelbar zur Verbesserung der Fachkräftesituation bei.

Die technische Ausstattung der weiterführenden Schulen war seinerzeit vollkommen unzureichend und entsprach nicht den Erfordernissen einer modernen Schulausbildung. Als Voraussetzung für die Errichtung von Medienkabinetten war deshalb die strukturierte Verkabelung der Schulen notwendig.

Am Karl-Liebknecht-Gymnasium wurden Kabelkanäle (soweit noch nicht vorhanden) und Datenkabel verlegt und Netzdosen installiert. Weiterhin wurden Verteilerschränke eingebaut, die Kabelanschlüsse hergestellt und vermessen. Danach wurde ein modernes Medienkabinett eingerichtet.

Darüber hinaus wurde am OSZ ein ehemaliges Gas-Wasser-Labor, das für die Ausbildung nicht mehr benötigt wurde, als Medienkabinett hergerichtet. Dazu waren u.a. der Ausbau der vorhandenen Maschinen und Geräte, die Instandsetzung des Bodens, Malerarbeiten, die Errichtung der strukturierten Verkabelung und die Möblierung mit PC-Tischen notwendig.

Von der Maßnahme profitieren 1.000 Schüler am Karl-Liebknecht-Gymnasium (davon 635 aus Frankfurt (Oder) und 485 aus der Gebietskulisse) und 1.800 Schüler am Konrad-Wachsmann-Oberstufenzentrum. In der Gebietskulisse wohnten zum 31.12.2008 ca.1.400 der 12-18-Jährigen, wovon ein großer Teil das Gymnasium bzw. das Konrad-Wachsmann-OSZ besucht.

Die Realisierung des von der Stadt Frankfurt (Oder) getragenen Projektes erstreckte sich von Oktober 2009 bis Januar 2010 und wurde mit Mitteln in Höhe von 70.000 € aus dem Regelprogramm der Sozialen Stadt finanziert. In den darauffolgenden Jahren konnte die technische Infrastruktur der weiterführenden Schulen sukzessive verbessert werden. Mit der Schaffung der technischen Voraussetzungen wurde auch die Nutzung der E-Learning- Plattform Moodle für beide Schulen ermöglicht. Die gesteckten Ziele wurden vollständig erreicht.

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